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Die Macht von Worten und Schubladen

Autor: Fattima 08.01.2017

Ich wohne auf dem Dorf. Beim armen Bruder der Sachsen. In der Nähe des 2. Siegers bei der Wahl der Landeshauptstadt vor 25 Jahren. Unsere Gemeinde hat knapp 1000 Einwohner, verteilt auf 3 Dörfer. Man kennt sich, nicht jeder mag sich.
Wenn man hier her zieht, ist man der Neue, der Zugezogene. Auch nach 10 Jahren. So wie wir. Trotzdem ist man irgendwann integriert (wenn man will und sich drauf einlässt). Wenn bei uns jemand im Dorf gesichtet wird, der offensichtlich nicht hier wohnt, wir er sehr kritisch beäugt.
Das sah in unserem Falle so aus: Nachbar: "...bei euch stand heute Nachmittag ein Auto vor dem Haus. Gehörte das zu euch?". Wir: "Nö. Keine Ahnung wer das war...". Nachbar: "Na ok. Hier habt ihr zur Sicherheit das Kennzeichen." Andersrum halten wir halt auch die Augen offen.

Die Macht von Worten und Schubladen

Die AFD, die Etablierten und die Bundestagswahl

Autor: Fattima 28.12.2016

Ich gestehe, ich wohne auf dem Dorf. Beim armen Bruder der Sachsen. In der Nähe des 2. Siegers bei der Wahl der Landeshauptstadt vor 25 Jahren. Unsere Gemeinde hat knapp 1000 Einwohner verteilt auf 3 Dörfer. Bei der letzten Kommunalwahl hatten wir 30% AFD. Wie konnte es dazu nur kommen! (entsetzt schauend) Naja, eigentlich musste die AFD dazu nix tun. Die mussten nur da sein. Genauso wie die Frauke in Talkshows eigentlich nur da sein muss und nett lächeln, den Mist verzapfen können die anderen anwesenden meist ganz alleine. Außer die Sarah ist dabei, dann wird's spannend. Aber ich schweife ab. Auch bei uns haben es die etablierten Politiker ganz alleine verkackt. Und zwar wegen der Flüchtlinge.

Die AFD, die Etablierten und die Bundestagswahl
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